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Altstadtherbst Kulturfestival 2010

16.09. - 04.10.2010

Altstadtherbst Drummers20 Jahre altstadtherbst kulturfestival düsseldorf

Blick zurück nach vorn

15.9. bis 3.10.2010 I Highlights stehen fest

 

Das altstadtherbst kulturfestival düsseldorf wird 20 Jahre alt – und weil die Festivalmacher in der Reihe der Highlights neben vollkommen neuen theatralischen und musikalischen Kreationen aus Düsseldorf und der ganzen Welt auch das eine oder andere „Souvenir“ präsentieren, heißt das Motto vom 15. September bis 3. Oktober 2010 „Blick zurück nach vorn“.

 

In Erinnerungen schwelgen kann man zunächst mit Victoria Chaplin und Jean Baptiste Thierrée: Das Artistenpaar aus Frankreich gibt sich fünf Jahre nach seinem rauschenden Erfolg im Theaterzelt wieder die Ehre mit dem „Cirque Invisible“.

 

Dann Thierry „Titi“ Robin und Faiz Ali Faiz: Einzeln waren sie schon beide zu Gast beim Festival, nun gibt’s mit „Jaadu“ ein grenzüberschreitendes Gipfeltreffen.

 

In der Rückschau auf die frühen Jahre des Festivals wurde noch einmal ein Trommlerensemble eingeladen: Die Konzerte der Master Drummers of Burundi sind spektakuläre Musik- und Tanz-Spektakel.

 

Und dann erwartet die Zuschauer eine Wiederbegegnung mit dem Theatermagier Philippe Genty. Seine in Kooperation mit dem Altstadtherbst entstandene neue Produktion „Voyageurs Immobiles“ ist zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.

 

Gentys Illusionstheater ist nicht die einzige Deutschlandpremiere, denn neben den Spuren von Nostalgie nimmt das nie Dagewesene mit drei weiteren deutschen Erstaufführungen, zwei eigenen Produktionen und einer Klanginstallation breiten Raum ein.

 

Zu den Deutschlandpremieren gehören das HipHop-Stück „Urban Ballet“ der Compagnie Révolution, ein Abend mit dem avantgardistischen Flamenco Tänzer Andrés Marín sowie das Konzert des neunköpfigen Ensembles Yemen Blues, das einen schillernden Sound aus Nahost und Latin, Blues, Jazz, Funk und Soul verbreitet. Die afro-mallorkinische Sängerin Concha Buika mixt bei ihrem Konzert eben diese Elemente mit einem ganz individuellen Flamenco-Stil.

 

Schließlich ist die Johanneskirche das Zentrum zweier ambitionierter Eigenproduktionen des altstadtherbst kulturfestival düsseldorf. Mit über hundert Sängern, Solisten und den Bochumer Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Abendroth zeigt die Regisseurin Nicola Glück Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ als multimediale Inszenierung in einem Kirchenraum.  Die 40-stimmige(!) Motette „Spem in alium“ des englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis steht im Zentrum einer langen Nacht der englischen Chormusik. Das gleiche Werk ist die Basis der Klanginstallation „The Forty Part Motet“ der kanadischen Künstlerin Janet Cardiff im Con-Sum an der Ronsdorfer Straße.


 
 

 
 

 
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